Zeig mir, was du trägst und ich sage dir, was du bist
Auch wenn sich die Gesellschaft in der Vergangenheit immer wieder stark verändert hat, wenn viele Dinge, die noch vor 20 Jahren ein absolutes Muss waren, heute besser nicht mehr gemacht werden, dennoch werden wir auch heute noch nach unserer Kleidung beurteilt. Dies gilt vor allem für Frauen, die sich im Berufsalltag behaupten müssen. Aber auch Männer werden in der Business-Welt anhand ihrer Kleidung eingeordnet.
Gerade für Frauen gilt: Die Kleidung soll bequem aber nicht zu offenherzig sein. Vor allem im Büro ist das Zeigen von zu viel Haut ein absolutes Tabu. Auch wer als Frau in der glücklichen Lage ist, ein wunderschönes Dekolleté zu haben, ist es dennoch angeraten, die Bluse zuzuknöpfen. Wer dennoch einen weiten Blusenausschnitt tragen möchte, der sollte ein Trägerhemdchen oder ein Top unter der Bluse tragen.
Wer schöne Beine hat, der darf sie ruhig zeigen. Das gilt zumindest für die Freizeit. Ein Minirock hat aber in einem Büro nichts zu suchen, ganz gleich, wie schön und wie gazellengleich lang die Beine der Frau sein mögen. Gleiches gilt für bauchfreie Oberteile. Die sind für die Disco, für den Strand oder zur sonstigen Verwendung in der Freizeit hervorragend geeignet. Allerdings sollte die Dame auch in der Freizeit darauf achten, dass die Figur zu dem Oberteil passt.
Hüfthosen haben sich in den letzten Jahren vor allem bei jüngeren Frauen in der Mode ihren festen Platz erobert. Allerdings sollte so manche Trägerin einer Hüfthose besser darauf verzichten, da Figur und Hose nicht unbedingt miteinander harmonieren. Hüfthosen sind schick und trendy. Aber für den Büroalltag sind sie nicht geeignet. Sicher gibt es genügend Trägerinnen von Hüfthosen, die mit der Hüfthose auch gleich gern ihren sexy String zeigen oder das Tatoo, das sich bei jedem Bücken am unteren Ende des Rückens zeigt. Allerdings sollten diese Tatsachen nicht während des Büroalltages auftauchen.
Es mag vielleicht ein wenig spießig klingen, aber Frau sollte sich niemals auf dem geschäftlichen Parket ohne Strümpfe bewegen. Sind die Beine aber sehr schön und sehr gepflegt, kann man über diese Regel auch einmal großzügig hinweg sehen und sich an heißen Tagen in zehenfreien Schuhen ohne Strümpfe zeigen.
Wer es mit Banken, Versicherungen oder ähnlichem beruflich zu tun hat, der ist mit dem klassischen Kostüm und der weißen Bluse immer gut beraten. Allerdings sollte man dennoch den so genannten Dresscode berücksichtigen, um nicht eine gegenteilige Wirkung zu erzielen. So passen Trachten eher weniger in Institutionen, in denen legere Kleidung getragen wird. Allerdings sind sie in Fachgeschäften, die sich mit der Landhausmode befassen, schon fast Pflicht.
Doch ganz gleich, welcher beruflichen Verpflichtung man nachgeht, ob ein klassisches Auftreten gefordert ist oder ob eine legere Kleidung zugelassen ist, ein äußerst gepflegtes Aussehen ist Pflicht! Das Make-Up und das Styling sollen das gepflegte Äußere unterstreichen. Das gilt übrigens auch für die Männerwelt, wenngleich hier bedeutend weniger geschminkt wird. Dennoch sollte man bei seinem Styling darauf achten, sich nicht zu überstylen. Ein altes Sprichwort besagt, dass weniger manchmal mehr sei.
Wer auf der Suche nach dem richtigen Outfit für den Job ist, der sollte sich in jedem Fall immer selbst treu bleiben. Fühlt man sich in einem Outfit verkleidet, wird man keine Freude an den Kleidungsstücken haben und auch der Chef oder die Kollegen merken das. Allerdings schadet es nicht, bei einem Vorstellungsgespräch auf Nummer sicher zu gehen. Hat man sich über den entsprechenden Dresscode informiert, ist es besser, zu seriös zu wirken als zu salopp auszusehen.
Kleider machen Leute. Das gilt schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte. Vielleicht mag in heutiger Zeit die Kleidung nicht mehr den hohen Stellenwert besitzen, wie es noch vor ein paar hundert Jahren der Fall war. Dennoch ist der erste Eindruck, den man auch mit seiner Kleidung hinterlässt, oft für die berufliche Karriere entscheidend.
